RE/MAX: Einfamilienhäuser in Salzburg österreichweit am teuersten
Einfamilienhäuser in der Stadt Salzburg sind österreichweit am teuersten geworden, wie das Immobiliennetzwerk RE/MAX berichtet. Knapp eine Million Euro kosten Häuser dort im Durchschnitt, womit die letztjährige Preisdelle von rund zehn Prozent komplett aufgeholt ist.
Höchstwerte bei Hausverkäufen in der Stadt Salzburg
Im vergangenen Halbjahr wechselten in der Landeshauptstadt 42 Häuser den Besitzer. Trotz der stark gestiegenen Preise wurden mehr Immobilien verkauft als in vielen Jahren zuvor. Bislang wurden in Salzburg heuer knapp 200 Millionen Euro allein mit Hausverkäufen umgesetzt, was einen neuen Höchstwert markiert, so RE/MAX. Zuvor galt Innsbruck als teuerste Landeshauptstadt, allerdings wurden dort zuletzt zu wenige Verkäufe verzeichnet, um diese Einschätzung verlässlich zu bestätigen.
Preisrückgänge in den umliegenden Bezirken
Die Preisentwicklung in den Bundesländern zeigt ein stark gespaltenes Bild. Im Flachgau liegen die durchschnittlichen Kaufpreise für Einfamilienhäuser bei rund 700.000 Euro und damit an zweiter Stelle in Österreich. In den übrigen Salzburger Bezirken meldet das Immobiliennetzwerk hingegen deutliche Preisnachlässe. Im Pinzgau sanken die Preise um 17 Prozent auf durchschnittlich 600.000 Euro. Im Tennengau betrug der Rückgang sieben Prozent bei einem Durchschnittspreis von rund 550.000 Euro. Im Pongau fielen die Preise um knapp zehn Prozent auf 500.000 Euro, während im Lungau die Zahl der Verkäufe mit rund einem Dutzend zu gering ausfiel, um eine verlässliche Preisbewertung vorzunehmen.
Österreichweiter Vergleich der Immobilienpreise
Im nationalen Vergleich liegen die Kosten für ein Einfamilienhaus deutlich unter den Salzburger Spitzenwerten. Ein Haus kostet in ganz Österreich im Schnitt 350.000 Euro. Dennoch wurden bundesweit bereits Immobilientransaktionen im Gesamtwert von zweieinhalb Milliarden Euro abgeschlossen.